fOOd-i Launch

fOOd-i Launch

Posted by dtkids | 11. Juli 2016 | Workshop Blog
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DTWorkshop_Doku_080716_ - 50Weil fOOd-i so unerhört schwer ist, und die Schule nächste Woche umziehen muss, haben wir fOOd-i für das Sommerfest provisorisch auf einen Tisch gestellt und nur an einer Stelle an der Wand befestigt. Die  begleitenden Poster erklären, wie fOOd-i funktioniert:

DTWorkshop_Doku_080716_ - 29Das war die Ausgangssituation: Weil die Berlin Bilingual Secondary School eine Ganztagsschule ist, essen die Schüler in der Schule Mittag. Aber viele Schüler mögen das Essen in der Kantine nicht. Sie bringen deshalb lieber selber einen Snack von zuhause mit. Manchmal reicht der mitgebrachte Snack aber nicht, oder er wird zuhause vergessen. Neben der Schule gibt es zwar einen Supermarkt, aber die Schüler dürfen während des Schultages das Schulgebäude nicht verlassen. Mit fOOd-i, ihrem Essensautomaten in der Schule, will der Design-Thinking-Kids-Club allen Schülern und Lehrern die Möglichkeit geben, in der Schule einen Snack für die Mittagspause zu kaufen.DTWorkshop_Doku_080716_ - 30Gewerbliche Automaten verkaufen Snacks teurer, als sie sie einkaufen. Auch bei fOOd-i werden die Snacks mehr kosten, als im Supermarkt nebenan. Aber da die Schüler fOOd-i selber betreiben, fließt das überschüssige Geld wieder in die Schule zurück und soll allen zugute kommen. Zum Beispiel könnten davon „Gemütlichkeitsobjekte“ für die Pausenräume finanziert werden. Oder gemeinsame Aktivitäten, wie zum Beispiel ein Public Viewing während der nächsten Weltmeisterschaft.

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Auf einem digitalen Bilderrahmen zeigen wir Bilder des Prozesses. Und dann geht es auch schon los, unsere ersten Käufer/Testpersonen kommen!

DTWorkshop_Doku_080716_ - 56DTWorkshop_Doku_080716_compositeDTWorkshop_Doku_tuete_ - 6Es funktioniert….eine Weile. Das Geld geht nur gut durch, wenn man die Münzen mit Schwung einwirft. Das kann nicht jeder, und wir müssen immer wieder den Automaten aufmachen, das Geld rausholen und wieder einwerfen. Dann fangen die Auswahlknöpfe an zu klemmen. Der Rückgabeknopf hat sich verkeilt, ein Eurostück hat der Automat ganz verschluckt. Es nützt nichts, wir müssen diesen Test erst einmal stoppen. fOOd-i braucht eine Wartung!

DTWorkshop_Doku_080716_ - 63Das ist natürlich schade, aber in einem Designprozess ganz normal und sogar hilfreich. Die Design Thinker sagen: „Fail forward!“. Frei übersetzt heißt das soviel wie: „Scheitere, damit du vorankommst“. Denn je früher man rausfindet was nicht funktioniert, desto schneller kann man eine Lösung für das Problem finden und weitermachen. Komplizierte Produkte wie Software, werden zum Beispiel immer erst in einer Betaversion veröffentlicht, damit man schnell alle Fehler findet.
Der Test auf dem Sommerfest war also unsere Betaversion, für das update, „fOOd-i.2“ brauchen wir einen Bastler. Kennt ihr jemanden, der uns helfen kann den Automaten wieder auf Vordermann zu bringen? Wenn ja – bitte melden!

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Posted by dtkids | 07 Juli 2016
Für das Sommerfest haben sich die Schüler etwas Besonderes ausgedacht. Der Automat soll mit Wundertüten gefüllt werden. Die Schüler füllen die Tüten und beschriften jede ein bißchen anders.Auch der Automat bekommt noch…
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Posted by dtkids | 01 Juli 2016
Die Folienschrift ist schon fertig. Aber bevor wir sie anbringen können, braucht der Automat noch eine Farbschicht. Also wieder Schutzklamotten an, die fertigen Stellen mit Kreppband ankleben, Farbe raus und rollern. Wer hätte gedacht,…
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Posted by dtkids | 24 Juni 2016
Unser Essenautomat hat einen Namen: Food-i. Dieser Name soll auch auf dem Automaten stehen. Dafür müssen wir eine Schrift aussuchen, die den Charakter von Food-i richtig trifft. Die Schüler entscheiden sich für die Mission…